Pressemitteilung: Salzkotten will die Verkehrswende

Salzkotten. Der Ortsverband der Salzkottener Grünen zeigt sich erfreut über den enormen Zuspruch beim ersten Stadtradeln und wertet dies als deutliches Signal der Bürger*innen für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur.

„Wir sind froh, dass unser Vorschlag aus dem letzten Jahr nun umgesetzt wurde und Salzkotten zum ersten Mal beim Stadtradeln mitgemacht hat. Die rekordverdächtige Teilnehmeranzahl von über 1.000 Radelnden und über 200.000 gefahrene Kilometer zeigen die Begeisterung für das Fahrrad in Salzkotten. “, freut sich der Fraktionsvorsitzende Marc Svensson.

“In den letzten Tagen wurden über 150 Problemstellen von Radfahrenden in Salzkotten über das Stadtradelportal gemeldet. Darunter sind viele Altbekannte, beispielsweise an der Verner und Thüler Straße oder an der Kreuzung Tudorfer- / Paderborner Straße. Viele dieser Problemzonen für den Radverkehr haben wir bereits in den letzten Jahren durch unsere Anträge versucht auszuräumen – bisher leider ohne Erfolg. Wir sind aber guter Dinge, dass sich dieses Dank des gewaltigen Rückenwindes durch das Stadtradeln und die Fahrraddemo vom vorletzten Samstag nun ändern wird. Es lässt sich nicht mehr wegdiskutieren, dass Salzkotten Fahrradstadt werden will.”, ergänzt Ratsfrau Katharina Stelbrink.

Die Unfallzahlen im Kreis Paderborn sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Im Landesvergleich belegt der Kreis Paderborn bei der Unfallhäufigkeit Rang 36 von insgesamt 47 Landkreisen und kreisfreien Städten. Wir fordern seit vielen Jahren eine sichere und komfortable Fahrradinfrastruktur.”, gibt der verkehrspolitische Sprecher der Sälzer Grünen, Hendrik Schlune, zu bedenken.

“Ab dem Jahr 2030 schätzt die WHO jährlich zusätzlich 250.000 Tote durch die Folgen des Klimawandels. Es ist also höchste Zeit, die Benachteiligung des klimafreundlichen Fahrrads gegenüber des Autos endlich zu beenden und dafür zu sorgen, dass alle Generationen in Salzkotten sicher und angstfrei mit dem Rad mobil sein können.”, so Schlune weiter.

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