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12Sep

Anders Wirtschaften – Ein Green New Deal für neue Arbeit und Innovation

eine_mio_neue_jobs_225Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat uns endgültig vor Augen geführt, dass die Art und Weise, wie unsere Wirtschaft verfasst ist, zu katastrophalen Ergebnissen führt.

Unsere Wirtschaft braucht ein neues Fundament. Dabei dürfen wir uns keine Denkverbote auferlegen. Wir wollen mit dem Green New Deal einen schrittweisen Wandel  hin zu einer humanen und ökologischen Wirtschaft erreichen. weiterlesen »

08Aug

Verkehrssicherheit Radwege

Für die Grünen ist es schon immer ein besonderes Anliegen gewesen, sich für die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer einzusetzen. In einer Radwegeschau konnten wir viele Schwachstellen und Gefahrenpunkte im Salzkottener Radwegenetz  erkennen. weiterlesen »

08Aug

Familienfreundliche Innenstadt

Zur Zeit findet in Salzkotten eine heftige Diskussion um die Steuerung der Einzelhandelsnutzung in einer innerstädtischen Kernzone statt. Wir Grünen befürworten die von einer großen Mehrheit beschlossenen Bebauungsplanänderungen. weiterlesen »

15Mai

Neue Energie in Europa

So lange ist das schon her. Die Grünen, die oft als Ökospinner gescholten wurden, haben schon damals sparsame Autos gefordert. Und sie haben Wind und Sonne als zukünftige Energieträger gepriesen.
Weil für die Mehrheit in Deutschland das damals kein Thema war, leiden schon heute weite Bereiche unserer Wirtschaft – besonders die Autoindustrie –  unter dem Klimawandel. Man könnte aber auch sagen: Weil damals schon Menschen in Deutschland auf Sonne und Wind gesetzt haben, sind wir heute in Deutschland Marktführer in den erneuerbaren Energien.
Dem Sommer 1988 folg-ten viele weitere heiße Sommer. Doch erst in den letzten Jahren wurde Europa klar, dass Klimapolitik nur dann funktioniert, wenn wir international zusammenarbeiten. Die Grünen sind dabei weiterhin Vorreiter. Für sie ist klar, dass sich die Steigerung der Energieeffizienz auch deshalb auszahlt, weil nur energiesparsame Produkte auf dem Weltmarkt Absatzchancen haben. Dass Verkehrspolitik heute die Strukturen schaffen muss, mit denen wir auch nach dem Zeitalter des Erdöls mobil sein können.
Der Energiemarkt ist schon lange international. Und der Energiemarkt ist fest in den Händen großer Konzerne. Diese verdienen ihr Geld durch Großkraftwerke und sind Gewinnsteigerungen in zweistelliger Höhe gewöhnt. Wer das begreift weiß, warum sich diese Energiekonzerne gegen die kleinen erneuerbaren Energieerzeuger wehren: Jede Photovoltaikanlage und jedes Windrad schmälern den Gewinn von Eon und Co. Der Neubau eines großen Kohlekraftwerkes oder die Verzögerung des Atomausstieges dagegen stärkt die Macht der Energiekonzerne.
Die Grünen in Europa halten dagegen. Sie decken die Machenschaften der Energiekonzerne auf. Sie versuchen, den Emissionshandel europaweit so zu gestalten, dass er zur Erreichung der Klimaziele dient. Seit führende Institute bestätigen, dass Europa bis 2040 seinen Energiehunger aus 100% erneuerbarer Energie stillen kann, setzen sich die Grünen genau für die Umsetzung dieser Ziele ein. Es geht darum, das Klima unserer Erde zu retten. Wir müssen es aber wollen. Ich wähle am 7. Juni deshalb grün.

(jk) Erinnern Sie sich an den Sommer 1988? Über 20 Jahre ist das her – und es muss ein warmer Sommer gewesen sein! Das Jahr 1988 war damals das wärmste Jahr seit man die Temperaturen der Erde aufzeichnet. 1988 wurde auch das internationale wissenschaftliche Gremium IPCC gegründet, das seither die wiederkehrenden Klimaberichte liefert.

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04Jun

Sonne auf der langen Bank

(JK) Am 20. Februar 2006 hat der Rat beschlossen, dass grundsätzlich auf städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen zuzulassen sind. Es dürfen nach diesem Beschluss aber nur Salzkottener Vereine oder die Stadt selbst die Flächen auf den Gebäuden nutzen.

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08Jun

Eine Ortsumgehung für Salzkotten und alles ist gut

(jk) Die geplante Ortsumgehung („B1 neu“) ist schon seit Jahrzehnten Gesprächstoff in Salzkotten. Doch bisher ist die neue Straße für die meisten Einwohner nur eine gedachte Linie weit im Norden der Stadt. Sie soll den Verkehr aus der Innenstadt zaubern und ansonsten keine weiteren Auswirkungen für die Menschen haben.

Aber ist das alles?
Wir Grünen denken, dass es höchste Zeit ist, in Salzkotten den Bau der „B1 neu“ gründlich zu diskutieren. *Weil viele Aspekte ungeklärt sind, haben wir an die Verwaltung eine umfangreiche Anfrage gestellt. Die Antworten, die wir erhielten, wiesen allerdings nur darauf hin, dass auch die Verwaltung die Folgen einer „B1 neu“ noch kaum beleuchtet hat.
Eine gewisse Entlastung
Eine Umgehungsstraße wird sicher eine Entlastung der Innenstadt bewirken. Es zeigt sich aber auch, dass ein wesentliches Verkehrsaufkommen bleibt und zu Stoßzeiten weiterhin mit Staus gerechnet werden muss.
Ein Grund ist der Quell- und Zielverkehr, also die Autos derjenigen, die in der Stadt etwas erledigen wollen. Auch werden die Bürger des südlichen Salzkotten nicht nördlich um Salzkotten fahren um nach Paderborn oder Geseke zu kommen.
So bedeutet für die Anlieger der jetzigen B1 eine Ortsumgehung zwar einen Rückgang des Verkehrs, dennoch bleibt die alte B1 eine Hauptstraße in Salzkotten.
Eine gewisse Belastung
Auf der anderen Seite soll im Norden der Stadt eine breite und schnelle Straße entstehen. Sie wird zum Teil auf Brücken und Dämmen ein Gebiet mit weiten Wiesen und Feldern und leider das schöne Hedertal durchqueren. Ein Naturraum wird zum Verkehrsraum.
Aber nicht nur das: Die „B1 neu“ wird auch Wohngebiete berühren: So werden Bewohner der Gebiete Königsfuhr und Ewert, bis jetzt verschont von Verkehrslärm und Abgasen, künftig an einer stark befahrenen Straße wohnen.
Mehr Verkehr für Salzkotten
Sicher wird die neue B1 nicht nur den Verkehr aufnehmen, der bisher durch die Innenstadt fließt. Die neue Trasse wird für alle attraktiv sein, die zum Beispiel Maut sparen wollen, Salzkotten als Abkürzung wählen oder die Autobahnauffahrt in Geseke nutzen möchten.
Die Anwohner im Bereich der „B1 neu“ würden also  künftig mit Abgasen, starkem Verkehrslärm oder – wenn sie Glück haben – mit Lärmschutzwänden leben müssen. Zu der deutlich geringeren Lebensqualität der Anwohner kommt auch noch ein finanzieller Verlust durch die Wertminderung ihrer Häuser.
Kunden werden vorbeirauschen
Welche Auswirkungen eine neue Umgehungsstraße  auf die Stadtentwicklung (Einzelhandel, Gastronomie, Tankstellen etc.) haben wird, kann nur vermutet werden. Im Gegensatz zu der Salzkottener Stadtverwaltung befürchten die Salzkottener Grünen, dass es für die Geschäftswelt eher zu Umsatzeinbußen und Verlusten als zu positiven Entwicklungen kommen wird. Denn viele Pendler nutzen ihre Fahrt durch Salzkotten noch, um direkt am Weg Besorgungen zu machen. Oder sie lassen sich von den Angeboten in den Schaufenstern und den Werbetafeln locken.
Ersehen kann man dies auch aus dem Gutachten der BBE Unternehmensberatung. Hier wird ausgeführt, dass in vielen Bereichen des Einzelhandels mehr Umsatz erzielt wird als dies allein durch Salzkottener Bürger zu erwarten wäre.
Alles zahlt der Bund?
Bei einer neuen Umgehungsstraße ist außerdem noch zu befürchten, dass die Stadt im Zuge der Baumaßnahme auch an ihrem eigenen Straßennetz etwas ändern muss. Da diese Baumaßnahmen von der Stadt bezahlt werden müssen, werden wir darauf drängen, dass die Verwaltung hier eine konkrete Planung samt Kostenaufstellung vorstellt.
Dem geschenkten Gaul ins Maul schauen
Seit 40 Jahren soll die “B1 neu” gebaut werden. Sollten sich die Sälzer Bürger nicht freuen, dass sie jetzt endlich kommt?
Wir Grünen sind skeptisch. Wir sehen die demographische Entwicklung, die steigenden Benzinkosten, die sinkende Kaufkraft. Die Veränderungen unseres Klimas zeigen uns, dass wir den CO2-Ausstoß reduzieren müssen. Dass wir trotzdem im Jahr 2013 (geplante Eröffnung der „B1 neu“) oder im Jahr 2023 (dann ist die Straße erst 10 Jahre alt) immer mehr Verkehr auf unseren Straßen haben werden, ist für uns sehr fraglich.
Güterfernverkehr muss auf der Schiene transportiert werden. Der Personennahverkehr muss ausge- baut werden. Ein 15-Minutentakt in Stoßzeiten nach Paderborn und Soest und gute Anschlusszeiten z.B. nach Bielefeld müssen endlich Wirklichkeit werden.
Wir wollen, dass der Bau der „B1 neu“ gründlich diskutiert wird: Mit jetzigen und zukünftigen Anwohnern, mit Nutzern, mit den Geschäftsleuten, mit allen Bürgern. Dazu brauchen wir verlässliche Daten und den Mut, die richtigen Fragen unbefangen zu betrachten. Wir wollen dem scheinbar geschenkten Gaul mit Ihnen ins Maul schauen, bevor er die nächsten 50 Jahre in unserem Stall steht.

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08Jun

Der Sonne ein Stück näher

(jk/wd) Salzkotten hat noch unermessliche Energiereserven – wir müssen sie uns nur erschließen! Das ist eine so schöne Entdeckung, dass sogar die ortsansässige FDP eine unserer Wahlkampfforderungen mit auf den Weg gebracht hat: Am 22. Februar hat der Rat beschlossen, dass grundsätzlich auf städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen zugelassen sind. Unsere Schulen und Kindergärten, Turnhallen und Feuerwehrhäuser haben viele Dachflächen, die zur Stromgewinnung durch Sonne gut geeignet sind. Leider ist der Rat etwas zaghaft: Nur die Stadt selbst oder ortsansässige Vereine sollen berechtigt sein, von der Stadt Dachflächen zur Stromgewinnung zu mieten. Wir Grünen hatten gefordert, dass auch Bürgerinnen und Bürger aus Salzkotten Dachflächen mieten können.

Bürgersolaranlagen
Eine Investition in Solarenergie lohnt sich. Deshalb schließen sich in vielen Städten Bürgerinnen und Bürger zusammen, um gemeinsam auf einer Dachfläche eine größere Photovoltaikanlage – eine „Bürgersolaranlage“ – zu errichten. Wer viel Geld einsetzen will, übernimmt eine größere Fläche, wer weniger Geld hat, übernimmt nur einen kleinen Teil. Gemeinsam profitieren alle davon, dass Einkauf und Installation bei der größeren Anlage günstiger wird. Nach der Errichtung der Anlage haben die Investoren an sich nichts mehr miteinander zu tun – abrechnen wird jeder für sich. Alle nötigen Infos bietet das „Handbuch für Bürgersolaran- lagen” (Verlag Solare Zukunft ISBN 3-933634-15-6) oder unser grünes Ratsmitglied Jürgen Kemper.
Der nächste Schritt: Solardachbörse
Unser nächster Schritt für ein Salzkotten voller Sonnenenergie ist die Solardachbörse. Die Stadt soll innerhalb des Referates Wirtschaftsförderung eine Börse initiieren: Bei ihr treffen sich Menschen, die ein geeignetes Dach für Photovoltaik vermieten wollen mit anderen, die kein Dach haben, aber in die Sonne investieren wollen. Hierzu bietet sich ein einfaches Internetportal an, das mit wenig Aufwand zu* „www.Salzkotten.de“ hinzugefügt werden kann. Beworben mit den hiesigen Anbietern solarer Technik profitieren schnell alle davon – nicht zuletzt unsere Stadt, die eine Vorreiterrolle in der Region einnehmen würde. [Anm. d. Red.: Im Hauptausschuss am 23. Mai wurde unser Antrag diskutiert. Leider wurde er abgelehnt.]
Warum das alles?
Fossile Energieträger gehen zur Neige – das wissen wir schon seit 20 Jahren. Ebenso lange wissen wir, dass die Atomtechnologie unverantwortlich und ihr Preis zu hoch ist. Wir Grünen treten entschieden dafür ein, dass wir mit der Energiewende hin zu erneuerbaren Energieträgern endlich voran kommen. Helfen Sie mit!

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