Pressemitteilung: Grüne setzen auf Müllvermeidung bei Stadtfesten

Salzkotten. Die Ratsfraktion der Salzkottener Grünen will Stadtfeste nachhaltiger machen. In der kommenden Bauausschusssitzung soll daher die Verwaltung damit beauftragt werden, die bisherigen Angebote auf Ihre Klima- und Umweltverträglichkeit zu prüfen und möglichst Alternativen aufzuzeigen.

„Wir alle feiern gerne auf unseren Salzkottener Stadtfesten. Aber egal ob Sälzerfest, Hederauenfest, Martini, donnerstags in, Luciafest oder einem Konzert an der Dreckburg: Es wird auch jede Menge Müll produziert. Das Einweggeschirr, besonders aus Plastik, ist noch immer in der Überzahl. Mit diesem Problem sollten wir die Gastronomen und die Besucher nicht alleine lassen, sondern den Einsatz von Mehrweglösungen oder zumindest von kompostierbaren Alternativen gezielt fördern.“, so der Sprecher des Ortsverbandes René Scherf.

Es sei das Ziel, die anfallenden Müllmengen durch die Umstellung von Einweggeschirr auf Mehrweggeschirr bei der Ausgabe von Speisen und Getränken zu reduzieren. Auf öffentliche Veranstaltungen zugeschnittene Angebote seien bereits verfügbar. Dort, wo Einwegmaterialien derzeit noch unverzichtbar sei, solle auf umweltfreundlichere, kompostierbare Alternativen zurückgegriffen werden. Passende Angebote, zum Beispiel aus Zuckerrohrfaser, Faserguss, Graspapier oder Weizenkleie, seien bereits am Markt, so die Grünen weiter.

„Da Ernährung immer etwas mit Klimaschutz zu tun hat, sollten Speisen aus regionalen und saisonalen Produkten sowie vegetarische und vegane Alternativen viel stärker in den Fokus unserer Stadtfeste gerückt werden. 20% der Treibhausgasemissionen hängen direkt mit unserer Ernährung zusammen.“, ergänzt Christina Wilmes dazu.

Laut den Grünen werden ab 2021 EU-weit bestimmte Einwegplastikartikel verboten, doch seitens der Nutzer bestehe oft Unwissenheit bezüglich der möglichen Alternativen. Einige der als “nachhaltig” beworbenen neuen Materialien seien aus Gesundheits- oder Umweltaspekten problematisch. Hier gelte es seitens der Stadt Leitlinien zu erarbeiten, um den Ausstellern und Gastronomen eine klare Orientierungshilfe zu geben.

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