Pressemitteilung: Sälzer Grüne kritisieren CDU-Blockadehaltung bei geplanter Mobilitätsstation

Salzkotten. Die Ratsfraktion der Salzkottener Grünen ist verärgert über die Haltung der CDU beim Thema Mobilitätsstation am Bahnhof. Die CDU wolle das Projekt ohne Diskussion über die beste Lösung und ohne Einbeziehung in das gerade beschlossene Mobilitätskonzept, mit ihrer Ratsmehrheit durchdrücken, kritisieren die Grünen.

„Nun ist die Katze aus dem Sack: Die CDU hat in der vergangenen Bauausschusssitzung ganz klar durchblicken lassen, dass man mit der neuen Parkpalette am Bahnhof und einer benachbarten Mobilitätsstation nicht auf das Ergebnis des gerade beschlossenen ganzheitlichen Mobilitätskonzepts warten möchte, sondern vorher Tatsachen schaffen will. Die Einschätzung von Fachleuten, die das Konzept erstellen sollen, interessiert die CDU offensichtlich nicht.“, so der Fraktionsvorsitzende Marc Svensson.

Die Christdemokraten seien nicht bereit, kostengünstige Park-Alternativen im Bahnhofsumfeld und die aus der Bürgerschaft seit Jahrzehnten geforderten weiteren Bahnsteigzugänge auf ihre Realisierbarkeit prüfen zu lassen. Stattdessen solle eine weitere Grünfläche in unmittelbarerer Nähe des ehemaligen Bahnmeisterwohnhauses unnötig für eine Parkpalette geopfert und versiegelt werden, so die Grünen weiter.

„Wir hatten beantragt, dass die Verwaltung die Kosten zur Umgestaltung des Verkehrsraums an der Verner Straße südlich der Bahnunterführung ermittelt, da hier genug Platz wäre, um weitere PKW-Stellplätze für Pendler bereitzustellen und die Verkehrsräume zu begrünen. Im gleichen Zuge hatten wir eine weitere Querungshilfe und zwei weitere Bahnsteigzugänge angeregt, damit Bahnreisende aus Richtung Thüler Tor und Franz-Kleine-Park kommend –anders als jetzt- sicher und schnell auf den Bahnsteig gelangen können. Wir hätten hier obendrein die Möglichkeit, eine attraktive Fußgänger- und Radwegeverbindung entlang der Hederkampfbahn zu schaffen.“, ergänzt Ratsherr Jürgen Kemper.

„Um klimafreundliche Mobilität in Salzkotten nach vorne zu bringen, müssen wir endlich viel mehr die Menschen und weniger die Autos in den Blick nehmen. Neben einer guten Vernetzung klimafreundlicher Verkehrsmittel am Bahnhof, muss auch die Aufenthaltsqualität und die Erreichbarkeit insgesamt verbessert werden“, so Ratsfrau Petra Hundt.

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