#GrünePressemitteilung zur Schulentwicklung in Salzkotten

Parteifreunde müssen sich an einen Tisch setzen

Salzkotten. Auch die Grünen in Salzkotten blicken mit Sorge auf die bevorstehende Anmeldung der Schulkinder für das neue Schuljahr: Wenn keine Lösung gefunden wird, werden zahlreiche Kinder, die zur Gesamtschule in Salzkotten gehen möchten, eine Absage erhalten. Darunter werden auch Kinder aus Salzkotten sein.

Deutlich ist, dass Eltern in der Regel eher eine Gesamtschule als eine Sekundarschule für ihre Kinder wünschen. Nur so können sich die Grünen erklären, dass so viele Kinder aus Büren, Geseke und sogar Rüthen in Salzkotten zur Gesamtschule gebracht werden.

Dass in Salzkotten SPD und CDU in einem gemeinsamen Antrag die schnellstmögliche Errichtung einer weiteren weiterführenden Schule in Salzkotten beantragt haben, löst bei den Grünen in Salzkotten viele Fragen aus: Das müsste ja – wenn es dem Elternwillen entgegen kommen soll – eine weitere Gesamtschule sein. Diese müsste jedoch mindestens vierzügig sein. „In Niederntudorf beheimatete das Schulgebäude aber nur eine 2-zügige Hauptschule von Klasse 7 bis 10: Wie soll dort eine vierzügige Schule Einzug halten?“  so Wolfgang Dehlinger. Selbst eine zweizügige Sekundarschule würde Erweiterungsbauten nach sich ziehen, für die in Tudorf aber nirgendwo Platz wäre. „Und welche Eltern würden ihre Kinder an einer Sekundarschule an diesem Ort anmelden? Die Signale zeigen doch eindeutig, dass Eltern genau diese Schulform umgehen.“ meint Petra Hundt.

„Der Vorstoß der Grünen in Büren weist auf die Lösung, die eigentlich allen schon klar sein wird: Büren akzeptiert den Elternwillen und wandelt die Sekundarschule in eine Gesamtschule um. Auch Geseke könnte das machen. Um zu dieser Entscheidung zu finden müssten sich die Parteifreunde von CDU und SPD der beteiligten Gemeinden an einen Tisch setzen: Sie haben die Mehrheit und tragen die Verantwortung.“ so Dehlinger.

Eine Änderung der Schulentwicklungsplanung in Geseke und Büren sollte die Beteiligung der Eltern einbeziehen – auch wenn das den Zeitplan verzögern würde. Deshalb sollte Salzkotten nach Ansicht der Grünen schon jetzt in Detmold und Düsseldorf darauf drängen, dass für das nächste Schuljahr nochmals eine Überschreitung der Sechszügigkeit zugelassen wird.

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