#GrüneServicemeldung zum Sportplatz in Scharmede

Sowohl in der #NW als auch im #Westfalenblatt gibt es heute irreführende Meldungen zum Stand des Verfahrens zur Standortverlagerung des Sportplatzes in Scharmede in den Stangenweg (alias #Flächennutzungsplanänderung):

In der vergangenen Bauausschusssitzung vom 10.09.2015 ist definitiv nicht die Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen worden, welche planungsrechtlich den Weg für einen Neubau am Stangenweg frei machen würde. Nachdem man versuchte die Bedenken aus den Eingeben der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit auszuräumen, wurde die Offenlegung des FNP für die Dauer eines Monats beschlossen.  Dabei sollte es ursprünglich eine einzige Abstimmung für alle  Änderungen im Zuge der 26. Änderung des FNP in Scharmede, Thüle und der Kernstadt geben. Dem haben wir widersprochen und über den Sportplatz wurde dann einzeln abgestimmt.

Liebe ScharmederInnen, wenn Ihr der Meinung seid, dass der neue Standort – aus welchen Gründen auch immer- ungeeignet ist, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich zu informieren und ggf. den Mund auf zu machen!

Wir werden weiterhin an einer brauchbaren Lösung mitarbeiten und den Rahmen unserer Möglichkeiten ausschöpfen (wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen und wie man das ändern kann wisst Ihr ja 😉 )

Hier einige unserer Standpunkte zum Thema:

  • Scharmede braucht ohne Frage einen Sportplatz, der den heutigen Anforderungen an den Schul- und den Vereinssport gewachsen ist – auf dem Stand der Technik und als Dauerlösung. Eine technisch einwandfreie Anlage, auch ggf. als Kunstrasenplatz, lässt sich am jetzigen Standort realisieren. Der Bestandsschutz bliebe nach unserer Auffasssung (das sieht die Landesregierung übrigens ebenso) bei einer Komplettsanierung definitiv erhalten.
  • Der Standort am Stangenweg ist aufgrund seiner dezentralen Lage für den Schul- und Freizeitsport (hier besonders für die jüngeren Scharmeder) ungeeignet.
  • Es gibt derzeit weder Anhaltspunkte für eine baulichen Verdichtung noch einer Intensivierung der Sportplatznutzung, sodass ein erhöhtes Konfliktpotenzial mit den Nachbarn am jetzigen Standort faktisch nicht gegeben ist. Bis zur Sitzung (wir haben gefragt) gab es nicht eine Klage durch Anwohner. Bedenkenträger im Bereich des Stangenwegs gibt es dagegen schon einige. Wer jetzt im Einflussbereich des Sportplatzes bauen möchte kann das tun, hat aber auch die Pflicht entsprechende bauliche Vorkehrungen zu seinem eigenen Schutz zu treffen.
  • Auch der theoretische Standort “Wernings Wiese” hat eine genauere Betrachtung verdient und sollte in den Abwägungsprozess definitiv mit einbezogen werden. Natürlich wären hier aktive Lärmschutzmaßnahmen nötig. Die hätten zwar ihren Preis, aber auch Ihren Wert!

Wir wünschen den ScharmederInnen eine baldige und dauerhafte Lösung Ihres Sportplatzproblems, meinen aber, dass der Standort am Stangenweg keineswegs alternativlos ist.

 

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