Grüne folgen historischen Spuren

Salzkotten.   Bei einer historischen Stadtführung informierte sich der Ortsverband der Grünen gemeinsam mit einigen Gästen über alte Schätzchen im Stadtkern Salzkottens. Die Historikerin Marianne Witt-Stuhr des Heimatvereins führte die Gruppe dabei sowohl zu vorbildlich sanierten Gebäuden, als auch zu den Sorgenkindern der Stadt.

In Ostwestfalen gibt es einige schön herausgeputze Städte wie Brakel oder Rietberg, die über ihre Grenzen hinaus bekannt sind. Sie locken nicht nur Besucher an, sondern bieten auch ihren Bewohnern ein lebenswertes Ambiente und eine spürbare Verknüpfung mit jahrhundertealter Geschichte. „Auch wenn in Salzkotten in den vergangenen Jahrzehnten viele wertvolle Gebäude verloren gingen, gibt es in der Kernstadt noch einen großen Bestand an historischer Bausubstanz.“ legte Witt-Stuhr ihren aufmerksamen Zuhörern dar. Allerdings sind viele dieser Schätze gefährdet, da sie dringend saniert und für eine zukunftsfähige Wohnnutzung geöffnet werden müssen. Wo das nicht gelingt, droht der Abriss.

Einig war sich die Gruppe, dass die historischen Gebäude der Kernstadt einen unschätzbaren Wert darstellen. Damit hier nicht noch mehr verloren geht, müssen in den nächsten Jahren alle Kräfte gebündelt werden und Engagierte zusammengeführt werden. „Wir brauchen in der Bevölkerung – und auch in Rat und Verwaltung – Menschen, die mit Begeisterung die alten Gebäude erhalten.“ so Wolfgang Dehlinger von den Grünen. „Unterstützung kann man bestimmt in Orten finden, die hier schon weiter sind.“ Dass es gelingen kann, attraktiven Wohnraum in den alten Häusern zu schaffen, konnten die Besucher an den von Witt-Stuhr ausgewählten Beispielen sehen.

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