Dr. Harald Grünau – Wahlkreiskandidat für den Kreis Paderborn

Seit 15 Jahren mache ich Kommunalpolitik: im Delbrücker Stadtrat, im Paderborner Kreistag als Fraktionsvorsitzender und in der Region Ostwestfalen-Lippe. Seit 2010 bin ich Mitglied des NRW-Landesvorstandes der Grünen. Sowohl auf Kreis-ebene wie auch darüber hinaus sind es vorwiegend grüne Kernthemen, mit denen ich mich am liebsten und mit großer Leidenschaft befasse. Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und, für mich als Tierarzt natürlich selbstverständlich, Tierschutz und alles, was sonst noch in diesen Bereich gehört.
Mit drei dieser Themen möchte ich mich bei Ihnen vorstellen:

  1. Gesunde und sichere Lebensmittel: Wer, wenn nicht die Grünen könnte ein Garant dafür sein, dass Skandale wie Dioxin in Futtermitteln und Antibiotika-Missbrauch in der Tiermast wirklich konsequent angegangen und abgearbeitet werden? Wir werden es nicht zulassen, dass nach dem ersten Hype in den Medien wieder der Bauernverband und die Agrochemie versuchen, das Thema mit wirkungslosen Selbstverpflichtungserklärungen abzuräumen. Unsere Lebensmittel und unsere Gesundheit sind zu kostbar, um sie dem freien Spiel der Marktkräfte zu überlassen.
    Zu gesunden und sicheren Lebensmitteln gehört auch, dass bei deren Produktion nicht unsere Umwelt ruiniert werden darf. Wir wollen keine in den Labors der Agrogentechnik-Industrie konstruierte genmanipulierte Pflanzen auf unseren Äckern, die die Natur gefährden und niemandem nutzen, außer demjenigen, der sie verkauft. Und wir wollen keine auch bei uns im Kreis Paderborn immer häufiger entstehenden Mega-Mastanlagen, in denen mit tierquälerischen Haltungsformen eine sinnlose Fleisch-Überproduktion angeheizt wird.
    Natürlich wollen wir auch keine „Museumslandwirtschaft“, wie uns gerne von interessierter Seite vorgeworfen wird. Was wir wollen, ist eine leistungsfähige, im besten Sinne bäuerliche umwelt- und tierverträgliche Landwirtschaft – und wir Grünen haben dafür auch schon Konzepte vorgelegt.
  2. Umwelt- und Naturschutz: Wieder sind es allein die Grünen, die sich mit Nachdruck und mit Herzblut für den Erhalt unseres fantastischen Naturerbes einsetzen – oder zumindest für das, was die Industriegesellschaft bis heute noch davon übrig gelassen hat.
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind die einzigen, die sich ohne Einschränkungen zu einem zweiten Nationalpark in Nordrhein-Westfalen, in der Senne, in der Egge und im Teutoburger Wald bekennen, weil wir wissen, welche Bedeutung die Biodiversität in unseren Naturräumen hat. Weil wir sehen, wie sich der dramatische Artenschwund zu einer riesigen Gefahr für unseren Globus und damit auch für die Menschen, die darauf leben, auswächst, absolut vergleichbar in seiner Bedeutung mit dem Klimawandel.
    Und deshalb sind wir auch die einzigen, die dagegen halten, wenn in Ostwestfalen jetzt auch schon Vertreter unseres Düsseldorfer Koalitionspartners meinen, auf den populistischen Zug aufspringen zu müssen, der von Schwarz-Gelb mit verqueren Argumenten und bewussten Falschinformationen wie Betretungsverbot oder Arbeitsplatzverlusten aufs Gleis gesetzt worden ist. An diesem Thema will ich persönlich dran bleiben, auch dann noch, wenn der Nationalpark Teutoburger Wald längst Wirklichkeit ist, und es darum geht, dieses großartige Gebiet nach Abzug der britischen Streitkräfte endlich mit der Senne zu einem einzigen OWL-Nationalpark zu vereinigen!
  3. Tierschutz: Als Tierarzt verfolge ich die Debatte seit fast 30 Jahren. Wie vielleicht kein zweites Thema hat in dieser Zeit der Wunsch der Menschen, die Schutzbedürfnisse der Tiere zu berücksichtigen und ihre Würde zu achten, in der gesellschaftlichen Diskussion an Dynamik gewonnen. In Zeiten, in denen immer Fleisch produziert und konsumiert und oft sogar auch einfach achtlos weggeworfen wird, entscheiden sich gleichzeitig mehr Menschen als je zuvor für eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise. Das Zurschaustellen von wilden Tieren in Zirkussen wird immer mehr als abstoßend empfunden. Und das stellvertretende Leiden von Millionen von Versuchstieren in den Labors, mit denen wir versuchen, Aussagen darüber treffen zu können, was für uns Menschen gut oder schlecht ist, das empfinden immer mehr Menschen als zutiefst ungerecht.
    Und wieder sind es im parteipolitischen Spektrum nur wir Grünen, die sich dieses Themas aus tiefster innerer Überzeugung annehmen. Gemeinsam mit vielen Menschen im Land mit vielen Initiativen und Tierschutzverbänden sagen wir „Nein! – wir wollen unseren Wohlstand, wir wollen unseren Lebensstandard nicht auf dem dem Leiden derjenigen begründen, die sich selbst am allerwenigsten wehren können!“

Bei all diesen Themen bin ich in fast zwei Jahrzehnten beruflicher und politischer Arbeit im Kreis Paderborn auf viel Interesse und Zustimmung gestoßen. Darüber hinaus setze ich mich bei der Landtagswahl 2012 vor Ort engagiert für die Umsetzung grüner landespolitischer Programmatik ein. Ob bei der Weiterentwicklung der mit dem Schulkompromiss erfolgreich begonnen Bildungspolitik, der Fortführung der Sanierung der Kommunalfinanzen zugunsten der Bürgerinnen und Bürger vor Ort oder der erfolgreichen Umsetzung des vorliegenden Klimaschutzgesetzes mit einer konsequenten Verwirklichung der Energiewende durch Vorrang für erneuerbare Energien anstelle der von Schwarz-Gelb im Berlin geplanten energiepolitischen Rolle rückwärts – bei all diesen Projekten macht GRÜN den Unterschied!

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Harald Grünau www.gruen-au.de

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