Verlässliche Grundschulen für Salzkotten

Viele Eltern, die Familie und Beruf miteinander in Einklang bringen wollen, fürchten sich vor dem Übergang ihrer Kinder vom Kindergarten in die Grundschule. Während sie im Kindergarten sicher sein können, dass ihr Kind an jedem Morgen von spätestens 7.30 bis mindestens 12.30 Uhr gut betreut wird, verbergen sich im Stundenplan nicht nur der ersten Klasse  ganz andere Zeiten:  Oft beginnt der Schultag erst zur zweiten Schulstunde, manchmal endet er schon nach der dritten Stunde.  Dazu kommt, dass bei Sonderveranstaltungen der Schule die Anfangs- und Endzeiten immer wieder mitten im Vormittag liegen, oder – z.B. bei Bundesjugendspielen – der Unterricht kurzfistig für die erste Klasse ganz entfällt (ausser es regnet…).

Viele Eltern melden darum ihr Kind mit dem Übergang in Grundschule bei der betreuten Grundschule an: Das ist ein gutes Angebot, das an unseren Grundschulen flächendeckend existiert. Für viele Eltern lohnt sich dies allerdings nicht: Sie haben ihre Arbeit so eingerichtet, dass sie ihr Kind um 12 Uhr empfangen können, weil sie z.B. nur an einzelnen Vormittagen arbeiten.

In vielen Bundesländern – und auch an einigen Schulen in Nordrhein-Westfalen – gibt es darum den Standard “Verlässliche Grundschule”: Hier garantiert die Schule, dass alle Kinder an jedem Schulvormittag mindestens 4 Zeitstunden in einer festgelegten Kernzeit eingebunden sind.

Für den nächsten Schulausschuss am 9. Februar haben wir Grünen darum eine Anfrage an die Verwaltung gestellt: Wie sieht es mit der Verlässlichkeit unserer Grundschulen in Salzkotten aus? Wir wollen dadurch die Diskussion über das familienfreundliche Profil unserer Schulen anstossen.

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