Kein Zurück zur Atomkraft

schwarz_gelb_nein_danke_225CDU und FDP kündigen es eindeutig an: Gemeinsam wollen sie den Ausstieg aus der Atomenergie rückgängig machen. Auch wenn alle Studien das Gegenteil behaupten, meinen sie, die Atomkraft wäre gut gegen den Klimawandel.

Etwas anderes ist wahr: Die Atomkraft ist gut für die großen Energiekonzerne: Sie können starke Gewinne einstreichen. Und sie können die Struktur der Großkraftwerke erhalten, die ihre Existenzgrundlage bedeuten. Das heißt gleichzeitig, dass der Aufbau dezentraler erneuerbarer Energiegewinnung behindert wird: von ihm würden nicht nur das Klima, sondern auch viele Bürger als Energieerzeuger profitieren.

Alle anderen Argumente sind alt und längst bekannt:

  • Von jedem Atomkraftwerk geht während des Betriebs radioaktive Strahlung aus.
  • Jedes Atomkraftwerk birgt in sich das Risiko des Atomunfalls und der Verseuchung ganzer Länder.
  • Jedes Atomkraftwerk produziert Atommüll, der Zehntausende von Jahren lebensgefährlich bleibt.
  • Die Atomindustrie ist weltweit Grundlage für die Herstellung von Atomwaffen.

Wenn Sie die Politiker von FDP und CDU fragen, wohin sie den Atommüll bringen wollen, werden sie keine Antwort erhalten. Der Salzstock Asse, der als Pilotanlage eines Endlagers dienen sollte, stellt sich als unkalkulierbares Risiko für eine ganze Region dar: Wasser dringt seit vielen Jahren ein, Fässer mit Atommüll rosten vor sich hin, sicherheitstechnische Aspekte wurden ignoriert. Die Rechnung zahlen wir als Steuerzahler – die Gewinne aus dem Atomstrom dagegen bleiben bei den Energiekonzernen.

Wo soll der Müll hin? Würden Sie den Kreis Paderborn als zukünftiges Endlager für Atommüll vorschlagen?

Übrigens: Von 17 deutschen Atomkraftwerken lieferten im Jahr 2009 nur 10 Strom – alle anderen waren wegen Pannen oder Wartungsarbeiten abgestellt. Diese 7 könnten sofort stillgelegt werden, ohne dass auch nur eine Kilowattstunde Strom auf dem deutschen Markt fehlen würde!

  • Wer Grün wählt, steht für den Atomausstieg.
  • Wer Grün wählt schafft die Basis, dass sich erneuerbare und dezentrale Energiegewinnung durchsetzen können

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