Neue Energie in Europa

So lange ist das schon her. Die Grünen, die oft als Ökospinner gescholten wurden, haben schon damals sparsame Autos gefordert. Und sie haben Wind und Sonne als zukünftige Energieträger gepriesen.
Weil für die Mehrheit in Deutschland das damals kein Thema war, leiden schon heute weite Bereiche unserer Wirtschaft – besonders die Autoindustrie –  unter dem Klimawandel. Man könnte aber auch sagen: Weil damals schon Menschen in Deutschland auf Sonne und Wind gesetzt haben, sind wir heute in Deutschland Marktführer in den erneuerbaren Energien.
Dem Sommer 1988 folg-ten viele weitere heiße Sommer. Doch erst in den letzten Jahren wurde Europa klar, dass Klimapolitik nur dann funktioniert, wenn wir international zusammenarbeiten. Die Grünen sind dabei weiterhin Vorreiter. Für sie ist klar, dass sich die Steigerung der Energieeffizienz auch deshalb auszahlt, weil nur energiesparsame Produkte auf dem Weltmarkt Absatzchancen haben. Dass Verkehrspolitik heute die Strukturen schaffen muss, mit denen wir auch nach dem Zeitalter des Erdöls mobil sein können.
Der Energiemarkt ist schon lange international. Und der Energiemarkt ist fest in den Händen großer Konzerne. Diese verdienen ihr Geld durch Großkraftwerke und sind Gewinnsteigerungen in zweistelliger Höhe gewöhnt. Wer das begreift weiß, warum sich diese Energiekonzerne gegen die kleinen erneuerbaren Energieerzeuger wehren: Jede Photovoltaikanlage und jedes Windrad schmälern den Gewinn von Eon und Co. Der Neubau eines großen Kohlekraftwerkes oder die Verzögerung des Atomausstieges dagegen stärkt die Macht der Energiekonzerne.
Die Grünen in Europa halten dagegen. Sie decken die Machenschaften der Energiekonzerne auf. Sie versuchen, den Emissionshandel europaweit so zu gestalten, dass er zur Erreichung der Klimaziele dient. Seit führende Institute bestätigen, dass Europa bis 2040 seinen Energiehunger aus 100% erneuerbarer Energie stillen kann, setzen sich die Grünen genau für die Umsetzung dieser Ziele ein. Es geht darum, das Klima unserer Erde zu retten. Wir müssen es aber wollen. Ich wähle am 7. Juni deshalb grün.

(jk) Erinnern Sie sich an den Sommer 1988? Über 20 Jahre ist das her – und es muss ein warmer Sommer gewesen sein! Das Jahr 1988 war damals das wärmste Jahr seit man die Temperaturen der Erde aufzeichnet. 1988 wurde auch das internationale wissenschaftliche Gremium IPCC gegründet, das seither die wiederkehrenden Klimaberichte liefert.

So lange ist das schon her. Die Grünen, die oft als Ökospinner gescholten wurden, haben schon damals sparsame Autos gefordert. Und sie haben Wind und Sonne als zukünftige Energieträger gepriesen.

Weil für die Mehrheit in Deutschland das damals kein Thema war, leiden schon heute weite Bereiche unserer Wirtschaft – besonders die Autoindustrie –  unter dem Klimawandel. Man könnte aber auch sagen: Weil damals schon Menschen in Deutschland auf Sonne und Wind gesetzt haben, sind wir heute in Deutschland Marktführer in den erneuerbaren Energien.

Dem Sommer 1988 folg-ten viele weitere heiße Sommer. Doch erst in den letzten Jahren wurde Europa klar, dass Klimapolitik nur dann funktioniert, wenn wir international zusammenarbeiten. Die Grünen sind dabei weiterhin Vorreiter. Für sie ist klar, dass sich die Steigerung der Energieeffizienz auch deshalb auszahlt, weil nur energiesparsame Produkte auf dem Weltmarkt Absatzchancen haben. Dass Verkehrspolitik heute die Strukturen schaffen muss, mit denen wir auch nach dem Zeitalter des Erdöls mobil sein können.

Der Energiemarkt ist schon lange international. Und der Energiemarkt ist fest in den Händen großer Konzerne. Diese verdienen ihr Geld durch Großkraftwerke und sind Gewinnsteigerungen in zweistelliger Höhe gewöhnt. Wer das begreift weiß, warum sich diese Energiekonzerne gegen die kleinen erneuerbaren Energieerzeuger wehren: Jede Photovoltaikanlage und jedes Windrad schmälern den Gewinn von Eon und Co. Der Neubau eines großen Kohlekraftwerkes oder die Verzögerung des Atomausstieges dagegen stärkt die Macht der Energiekonzerne.

Die Grünen in Europa halten dagegen. Sie decken die Machenschaften der Energiekonzerne auf. Sie versuchen, den Emissionshandel europaweit so zu gestalten, dass er zur Erreichung der Klimaziele dient. Seit führende Institute bestätigen, dass Europa bis 2040 seinen Energiehunger aus 100% erneuerbarer Energie stillen kann, setzen sich die Grünen genau für die Umsetzung dieser Ziele ein. Es geht darum, das Klima unserer Erde zu retten. Wir müssen es aber wollen. Ich wähle am 7. Juni deshalb grün.

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