Das beste Angebot für Eltern und Kinder? Die Ganztagsgrundschule in Salzkotten

(wd) Von 150 Grundschülern nehmen in Wewelsburg seit 2004 fast 50 an der Offenen Ganztagsgrundschule teil. Das sind 30% aller Schüler. 75 Plätze sollen ab Sommer 2006 für die fast 600 Schüler der Liboriusgrundschule in Salzkotten bereitstehen – das ergibt dann eine Quote von 12,5%. Der Unterschied ist auffallend und manche fragen sich, woran das liegen kann. Für uns Grüne in Salzkotten ist allerdings schon lange deutlich: Weder der Bürgermeister noch seine CDU haben ein wirkliches Interesse an einer für alle attraktiven Offenen Ganztagsgrundschule. Wir meinen: Das Angebot muss im Interesse unserer Kinder und Eltern gründlich verbessert werden!

1. Der Monatsbeitrag ist für viele zu hoch.

Der derzeitige Monatsbeitrag ist von der Verwaltung auf 85 Euro festgesetzt. Eine soziale Staffelung gibt es nicht. Hinzu kommen die monatlichen Kosten für das Essen von 50 Euro.

Wir meinen, dass der Beitragssatz sozial gestaffelt sein muss – so wie es das Schulministerium Nordrhein-Westfalens empfielt. Erst dann wird die Offene Ganztagsgrundschule für viele Familien überhaupt bezahlbar.

2. Das Angebot muss auch in den Ferien gelten!

Für den stattlichen Monatsbeitrag bekommen die Kinder und Eltern ein Angebot an allen Schultagen. An allen schulfreien Tagen müssen berufstätige Eltern andere Betreuungsmöglichkeiten organisieren und zusätzlich bezahlen. Das geht so nicht.

Offene Ganztagsgrundschule heißt für uns Grüne, dass an allen Werktagen im Jahr ein Angebot besteht – ausgenommen von drei Ferienwochen im Sommer und der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. In anderen Schulen führen die pädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit Ehrenamtlichen und der Jugendsozialarbeit ein attraktives Ferienangebot mit Ausflügen, Kursen und Spielaktionen durch. Das wäre in Salzkotten auch möglich!

3. Das Angebot muss flexibel sein.

In Salzkotten ist für die Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule Anwesenheitspflicht bis 16 Uhr.

Für uns Grüne ist das Unsinn. Uns geht es darum, Eltern und Kinder zu unterstützen: Wer früher Feierabend hat und mit seinem Kind etwas unternehmen will, muss sein Kind früher abholen können. Ebenso müssen Kinder ihre Hobbys weiterführen können und z.B. Einladungen zu Geburtstagsfeiern annehmen können.

4. Ohne Geld geht es nicht!

„Der Betrieb der Offenen Ganztagsgrundschule darf die Stadt Salzkotten nichts kosten!“ – so lautet das Credo von Herrn Dreier und der CDU. Wir Grünen meinen dagegen: Hier läßt sich mit vergleichsweise geringen Summen (ca. 5000.- Euro im Jahr pro 25 Kinder) ein gutes Angebot für Kinder und Eltern aufbauen. Nicht nur die Wirtschaftsförderung – nein, auch die Förderung von Kindern und Eltern sollte uns in Salzkotten etwas wert sein!

5. Entscheidungen müssen in Zukunft im Rat diskutiert und der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Weder die Übergabe der Verantwortung der Offenen Ganztagsgrundschule an den Elternverein noch die Beitragsordnung wurden von Herrn Dreier und der Verwaltung im Rat eingebracht. Und bevor der Schulausschuss über bauliche Fragen unter pädagogischen Gesichtspunkten reden konnte, hatte der Bauausschuss den Anbau an die Liboriusgrundschule genehmigt und der Rohbau war erstellt. Das hat nicht zuletzt die Folge, dass die Öffentlichkeit über die Planun- gen nicht in entsprechendem Maße informiert ist. Demokratie funktioniert für uns Grüne anders: Der Rat und die Bevölkerung müssen mit einbezogen werden.

Die Chance für unsere Kinder:

Keine andere Kommune im Kreis Paderborn hat eine so große Grundschule wie wir. Deshalb ist hier möglich, wovon andere nur träumen: Wir können einen Zug unserer Liboriusgrundschule als Ganztagszug aufbauen.

Das heißt: Zwischen 8 und 16 Uhr arbeiten sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte gemeinsam in einer Klasse. Unterricht und Freizeit, individuelle Förderung und Projekte wechseln sich im Lauf des Tages ab. Und genau das ist die Schulform, die derzeit als die beste betrachtet wird.

Wir Grünen setzen uns dafür ein!

Die Chance für unsere Kinder:
Keine andere Kommune im Kreis Paderborn hat eine so große Grundschule wie wir. Deshalb ist hier möglich, wovon andere nur träumen: Wir können einen Zug unserer Liboriusgrundschule als Ganztagszug aufbauen.
Das heißt: Zwischen 8 und 16 Uhr arbeiten sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte gemeinsam in einer Klasse. Unterricht und Freizeit, individuelle Förderung und Projekte wechseln sich im Lauf des Tages ab. Und genau das ist die Schulform, die derzeit als die beste betrachtet wird.
Wir Grünen setzen uns dafür ein!

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